Presse

Über "nur ein wort"

Die Meisterin des Wortes und der Schauspieler wussten ihr Publikum in den Bann zu ziehen. (WN 08.02.2017)

 

Über "Sterne baden den Weltraum"

Es erschüttert die Intensität des Schauspiels von Carsten Bender und Sarah Giese. Das grandiose Spiel der Beiden allein hätte das Thema transportiert, den Weltenstreit, die Urkatastrophe Weltkrieg, die Entfremdung, Entrückung. Die Entwurzelung durch den Krieg, in dem Werte über Bord geworfen werden und in den Gräben der Ostfront landen. (WAZ 28.07.2014)

 

Sarah Giese war Weib, Frau, Beterin und Dirne. Stimm- und gestengewaltig fegte sie durch das, was unmittelbar schwer als Stück zu erkennen war. Mit Wortgewittern und angespannter Stille überwältigten Giese und Bender die Zuschauer, ließen sie mehr emotional als über den Verstand am Kriegsgrauen teilhaben und offenbarten dabei ganz hohe Schauspielkunst. Die beiden Schauspieler haben den langanhaltenden Applaus mehr als verdient. Nuanciert, wandelbar und mit großer Tiefe – besser hätte Stramm es sich nicht wünschen können. (Nordschleswiger, 14.10.2014)

 

So gipfelt das Stück in einem Lobpreis der Strahlen, mit vollendeter Sprechkunst in ihren wechselnden Rollen von Sarah Giese und Carsten Bender vorgetragen. (Die Glocke, 10.05.2014)

 

 

Über "Ich lebe doch noch":

Judith Suermann und Sarah Giese überzeugten mit gekonntem Schauspiel in einem bewegenden Theaterstück. (HNA, 30.01.2017)

 

Beklemmend und berührend: Judith Suermann und Sarah Giese in dem Theaterstück „Ich lebe doch noch“ [...] Sarah Giese spielt einfühlsam die Rahmenpersonen, die auch Hannas Gefühlswelt widerspiegeln. Die nachhaken, widersprechen, sie stärkend in den Arm nehmen. Es sind diese Szenen, die sich einbrennen, die mit kargem Bühnenbild und sanft pulsierender Live-Musik (Ostendorf am E-Bass) 90 Minuten lang fesseln. (Westfälische Nachrichten 07.02.2016)

 

Die berührende Uraufführung eines Theaterstückes eröffnete am Sonntag die Wiesbadener Veranstaltungsreihe zum bundesweiten 'Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus'.  Im Dialog mit verschiedenen Personen (darunter ihre Mutter und ihre Tochter Esther – alle sehr gut dargestellt von Sarah Giese) blickt Hanna im Stück reflektierend auf ihre Kindheit in einer jüdischen Familie, den Holocaust und die Zeit danach zurück. (Evangelisches Dekanat Wiesbaden, 26.01.2016)

 

 

Über "Rückkehr nach Babylon":

Sprachliches Feuerwerk:  Sarah Giese und Marlena Keil begeisterten mit ihrer szenischen Lesung „Rückkehr nach Babylon“. Und sie machen das richtig toll: schlüpfen virtuos und mit Verve in alle Rollen und untermalen die atmosphärisch dichte Stimmung mit eingespielter Jazzmusik aus den Zwanzigern.

Giese und Keil fangen Fitzgeralds elegante Tonmalerei mit Farbe („platingraue Wellen“) und Melodie („mit Wasserfall artiger Kadenz fährt ihr Unterarm aus“) als Instrumente seines erzählerischen Realismus gekonnt auf, spielen mit ihren Stimmbändern wie ein Orchester verschiedener Stimmlagen und Stimmungen. [...] Zu Fitzgeralds zeitlosem Krisen-Drama gesellt sich entspannende Situationskomik. Fazit: ein rundum gelungener Leseabend. (Westfälische Nachrichten 06.06.2014)

 

Über "Extremities":

Gelungen sind vor allem die Szenen, in denen sich Sozialarbeiterin Patricia, alias Sarah Christine Giese, an psychologische Strategien klammert, was für groteske Komik sorgt. (Westfälische Nachrichten 19.03.2015)

 

Dem stark agierenden Ensemble gelingt eine haarige Gradwanderung durch emotionale Grauzonen, die den Zuschauer dem heilsamen Unbehagen überlässt, das eintritt, wenn Opfer-Täter-Kategorisierungen nicht einfach und griffig sind. (GIG, 06/015)